Streicherklasse

Es handelt sich um ein innovatives Projekt, das sich in anderen Bundesländern schon seit vielen Jahren an vielen Schulen bewährt hat und nun auch in Bayern im Trend liegt.
Der Streicherklassenunterricht findet im Rahmen des regulären zweistündigen Musikunterrichts statt, d.h. es werden die "normalen" Lehrplaninhalte sehr praxisbezogen "begriffen".
Jeder Schüler erlernt über zwei Jahre hinweg ein Streichinstrument, es entsteht sofort ein Klassenorchester: vom ersten Ton an werden alle Schüler gemeinsam mit anderen Instrumenten unterrichtet.
Der Streicherklassenunterricht geschieht durch "Team-teaching": pro Klasse stehen zwei Lehrkräfte zur Verfügung, wobei beide in den zwei regulären Musikstunden gemeinsam unterrichten.
Von Anfang an lernen die Kinder, sich gegenseitig zuzuhören und zu unterstützen. Sie erfahren rasch den Zusammenhang zwischen Üben auf dem Instrument und dem Erfolg, der sich einstellt, wobei in der Klasse eine gesunde Konkurrenz entsteht. Schon nach wenigen Wochen sind die Schüler in der Lage, gemeinsam ein Stück beim Weihnachtskonzert aufzuführen.
Es kann davon ausgegangen werden, dass beim Erlernen eines Musikinstrumentes Arbeitstechniken und eine gewisse Disziplin gefördert werden, die sich auch für andere Fächer günstig auswirken. Insgesamt fördert eine Streicherklasse bei den Schülern Kom­petenzen, die in unserer Gesellschaft heute von entscheidender Bedeutung sind:
Teamfähigkeit, Sozialkompetenz und Selbstkompetenz.
An Kosten fallen für die notwendige Ausstattung, Noten, Mietinstrumente und für die eigene Instrumentenmiete ca. 32 Euro pro Monat pro Kind an, die von den Eltern zu übernehmen sind.

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