Exkursionen

Sonntagsexkursion zur Neue Pinakothek in München mit Schülern der „Freiwilligen Intensivierung“, dem Kunst-Additum und Schülern des P-Seminars „Land Art“, 2014

Eine Schülerin berichtet:

Schon als wir an der Neuen Pinakothek ankamen hörten wir die ergreifende Trommelmusik des Münchner Stadtmarathons. Es war alles sehr aufregend. Da die Sonntagssonne schien, wussten wir, der Tag wird spitzenmäßig! Nachdem alle Schülerinnen und Schüler der freiwilligen Intensivierung, des P-Seminars und des Additums angekommen waren gingen wir gemeinsam mit unserer Lehrerin Frau Härdtlein und einer Studentin der ins Museum. Schon beim ersten Anblick der Eingangshalle waren wir beeindruckt von dem Museum. Gleich hier fanden die ersten Erläuterungen und Beschreibungen des Bauwerks durch die Studentin und unsere Lehrerin statt. Zuerst haben wir uns den Griechenlandzyklus von Carl Rottmann angesehen. Danach folgten Bilder von Casper David Friedrich, Claude Monet, Max Liebermann und Vincent van Gogh, die uns eingehend erklärt wurden, sodass wir die jeweiligen Fragen zu den Bildern auch gut beantworten konnten. Als die Führung beendet war konnten wir uns noch eigenständig im Museum umsehen. Nach vier schönen Stunden war unser Ausflug vorbei.

Höhlenexkursion mit dem P-Seminar Land Art - Betrachtung geologischer Aspekte mit dem DAV-Führer Herrn Gunther der Sektion Tutzing, 2014

Wochenendexkursion für einen LVS-Kurs (LVS = Lawinenverschüttetensuche), 2014

Q11 P-Seminar Land Art

Das Q 11 P-Seminar „Land Art“ plante für sich und weitere interessierte Schüler aus der Q 11 und Q 12 einen LVS-Kurs, der über ein Wochenende veranstaltet werden sollte. Der Jugendübungsleiter Herr Franz Hoiß vom DAV , Sektion Tutzing, erklärte sich bereit, den Kurs mit den Schülern durchzuführen. Der Kurs war in einen theoretischen und einen praktischen Teil gegliedert.

Ein Schülerbericht:

Am ersten Tag hörten wir einen Vortrag über die verschiedenen Gefährlichkeitsgrade der Lawinen, den Schneeaufbau im Zusammenhang mit verschiedensten Wetterbedingungen und übten das Berechnen der Schneeverhältnisse anhand der Wetterprognosen.

Am zweiten Tag trainierten wir in einem praktischen Teil, in dem wir mit "Piepsern“, Sonden und Schaufeln den Ernstfall simulierten und verschiedene Situationen durchspielten.

Der Zusammenhalt und die Kompetenz der P-Seminar Mitglieder hat sich stark verbessert, Begeisterung und Motivation für das P-Seminar sind gestiegen: „Es war ein unvergessliches Wochenende, zwischenmenschlich wie organisatorisch hatten wir keine Schwierigkeiten!“ Die Exkursion war rückblickend gesehen ein voller Erfolg.

Ludwig S

Wochenendexkursion zum Siebdruckatelier „Unikatshirts“

Q11 Additum Kunst

Der Kurs berichtet:

Das Additum von Frau Härdtlein hatte die schöne Gelegenheit an einem Wochenende (18./19.7.14) das junge Siebdruckatelier „Unikatshirts“ in Berg am Starnberger See zu besuchen und im Rahmen eines zweitägigen Projekts individuelle T-Shirts herzustellen.

Zur Bewältigung der organisatorischen Rahmenbedingungen wie z.B.: An- und Abfahrt, Übernachtung, Einkauf etc. konnte das P-Seminar „Land Art“ gewonnen werden. Ein Großteil der P-Seminarschüler schloss sich gerne freiwillig den beiden Tagen des Wochenendes an.

Das Kunst-Additum hatte die Aufgabe ein Motiv für die individuellen T-Shirts der Schüler und Schülerinnen zu entwerfen. In einer gemeinsamen Abstimmung wurde ein Motiv gewählt, welches nun auf die T-Shirts, aber auch auf Taschen oder Sweatshirts gedruckt werden konnte.

In einem Einführungskurs wurde uns das fotomechanische Verfahren erklärt, mit welchem die Siebe für unseren Druck vorbereitet wurden. Dies erfordert eine mehrstündige Trockenzeit der Siebe. Diese Zeit überbrückten wir mit dem Zeichnen der Umgebung am Starnberger See und mit anschließendem Grillen zum Abschluss des ersten Tages unserer Exkursion.

Am nächsten Tag begannen die Vorbereitungen der T-Shirts. Diese mussten faltenfrei und rutschfest auf Unterlagen gespannt werden, anschließend wurden die Farben ausgewählt und gemischt. Uns wurde noch einmal der Druckvorgang Schritt für Schritt erklärt, sodass auch jeder von uns sein T-Shirt selber drucken konnte.

Das Drucken der Shirts hat uns allen einen großen Spaß gemacht und wir tragen unsere Shirts immer noch sehr gerne.

Q11 Kunst-Additum

Segelausflug am Starnberger See zu historischen Bauten mit dem P-Seminar Land Art

Der Kurs berichtet:

Am Freitagnachmittag, den 5. Juli 2014, hat es das Wetter für unseren lang geplanten Segelausflug endlich gut mit uns gemeint. Diese Segeltour ging über viele Stunden mit Frau Härdtlein und einem Segelausbilder zur Roseninsel. Hier durften wir im Rahmen unseres P- Seminars „Land Art“, die Garten- und Parkgestaltung der kleinen Insel erkunden. Sowohl auf dem Hin- als auch auf dem Rückweg hatten wir Gelegenheit immer wieder vor historischen Gebäuden anzulegen und Interessantes über die Architektur und Bauherren zu erfahren. Wie zum Beispiel die Villa von Franz von Lenbach, erbaut von Gabriel von Seidl. Aber auch über die Familie von Thurn und Taxis, König Max II. hörten wir so manches. Natürlich sahen wir auch die Schlösser von Sissi in Possenhofen , König Ludwig II. in Berg und seine Gedenkstätte. Zum krönenden Abschluss unseres Segeltörns legten wir direkt am schönen Biergarten des Schlosshotels in Berg an. Hier genossen wir eine zünftige Brotzeit und den wunderbaren Sonnenuntergang.

Q12 P-Seminar „Land Art“

Exkursion zum neuen Feuerwehrhaus der Freiwilligen Feuerwehr Iffeldorf mit dem Q11- Profilkurs „Energieeffizientes Bauen“ und einer Architekturführung durch Herrn Grubert (leitender Architekt) und Herrn Dr. Gleixner

En Schüler berichtet:

Am 1.12.2015 waren wir mit dem Kurs „Energieeffizientes Bauen“ mit Herrn Schleicher- Hofmeister im neuen Feuerwehrgebäude in Iffeldorf. In diesem Kurs planen wir energieeffiziente Wohnhäuser in verschiedenen Umgebungen und bauen sie anschließend als Modell nach. Ziel des Ausflugs war es, uns vom Architekten des Gebäudes, Herrn Grubert, einige Besonderheiten und Hintergründe erklären zu lassen und vielleicht auch Ideen für unser eigenes Projekt zu bekommen. Mit dabei von der Feuerwehr Iffeldorf war Herr Dr. Gleixner.

Als erstes sahen wir uns im Versammlungsraum auf einer Leinwand mehrere Bilder an, unter anderem Pläne des Gebäudes sowie computersimulierte Außenansichten, wobei Herr Grubert auf einige Schwierigkeiten des Grundstücks, wie zum Beispiel die unvorteilhafte Form des Baugrundes, einging. Dann erklärte er, wie die Auftragsvergabe bei einem Wettbewerbsverfahren, wie es bei dem Feuerwehrgebäude eingesetzt wurde, abläuft. Das Verfahren ist sehr aufwendig; zuerst wird der Wettbewerb ausgeschrieben, mehrere Ansätze werden gesichtet, eine Vorauswahl getroffen, die restlichen Planer zu einer Präsentation eingeladen, dann erneut abgestimmt, man erwägt gemeinsam mit den Architekten Veränderungen usw.

Danach bekamen wir eine Führung durch das gesamte Gebäude, mit Anmerkungen sowohl zur Architektur des Gebäudes von Herrn Grubert als auch zur praktischen Nutzung von Herrn Dr. Gleixner. Herr Grubert erläuterte beispielsweise, dass alle Mauern außer einer Rückwand aus Holz gebaut sind, weil sich das sehr positiv auf die Dämmung auswirkt. Außerdem wurde den Gängen, die bei einem Einsatz von allen benutzt werden, wie zum Beispiel zu den Umkleiden, sehr viel Aufmerksamkeit gewidmet, um einen reibungsfreien Ablauf der Vorbereitungen und damit ein schnelles Ausrücken zu ermöglichen.

Bei der Führung wurde auch klar, wie sehr man sich als Architekt mit der Nutzung des Gebäudes, das man baut, also in diesem Fall mit den Abläufen bei einer freiwilligen Feuerwehr, auskennen muss, was natürlich bei einem Wohnhaus erheblich einfacher ist. In einem Feuerwehrgebäude müssen allerdings zusätzlich benötigte Rutschsicherheiten der Böden, deren Übergänge, eine gute Verkehrsanbindung sowie gesonderte Bereiche für mit Giftstoffen kontaminierte Stoffe und deren Reinigung bedacht werden. Zum Schluss gingen wir auch noch in den Übungsturm, in dem die Feuerwehr selbst ein Treppengeländer aus Schläuchen baut, und in die Fahrzeughalle, wo uns Herr Dr. Gleixner das Ausrücken eines Fahrzeugs simulierte.

Lukas Bogner



Bild: Architekturbüro Thomas Grubert

Besuch der Ausstellung „POSTWAR“ im Haus der Kunst München mit dem Kunst Additum, 2017

Eine Schülerin berichtet:

Die Schülerinnen und Schüler des Kunst Additums unter der Leitung von Herrn Schleicher-Hofmeister brachen am 11.02.2017 zu einer Exkursion ins Haus der Kunst zur Ausstellung „POSTWAR“ nach München auf.

Dort hatten wir eine Führung bei Frau Zellner gebucht, die uns zu Beginn eine kleine Einführung in die Entstehungsgeschichte des Hauses gab. Das monumentale Gebäude wurde unter persönlicher Anteilnahme von Adolf Hitler von 1933 bis 1937 nach den Plänen von Paul Ludwig Troost errichtet. In der zentralen Haupthalle, damals auch „Ehrenhalle“ genannt, hielt Hitler 1937 eine wichtige Eröffnungsrede für die erste „Große Deutsche Kunstausstellung“ zur Kunst im Nationalsozialismus. In dieser Rede hat er der modernen Kunst den Vernichtungskrieg erklärt und die Wichtigkeit der „wahren deutschen Kunst“ unterstrichen. Parallel zur Eröffnung wurde die Ausstellung „Entarteten Kunst“ in den nahegelegenen Hofgartenarkaden gezeigt, die Werke andersdenkender Künstler ins lächerliche zog und als verabscheuenswert dargestellte.

Die nun hier gezeigte Ausstellung „POSTWAR“ präsentierte Werke von Künstlern aus aller Welt zur Nachkriegszeit von 1945 bis1965. Angefangen mit dem ersten Themenblock oder dem „ersten Kapitel“, genannt Die Stunde 0, wurden hier Bilder gezeigt, die sich direkt mit der gedanklichen und künstlerischen Verarbeitung des Nationalsozialismus beschäftigten. Viele dieser Bilder waren abstrakt, mit der Begründung, für die Grausamkeit dieser Diktatur keinen natürlichen Gegenstand zur Abbildung finden zu können. Ein Beispiel für diesen Ansatz war das Bild „Arbeit macht Frei“ von Frank Stella, aus dem Jahre 1967.
Es stellte ein durch und durch schwarzes Gemälde, mit scharfkantigen, rechtwinkligen Spurrillen dar.  Die schwarze Farbe konnte als ein Zeichen für den Tod gedeutet werden. Gleichzeitig repräsentierten die parallelen und streng geraden Linien symbolisch die systematische Vernichtung der Menschen in den Konzentrationslagern. Sehr intensiv haben wir über Werke diskutiert, die beispielsweise einzelne Hinrichtungsszenen zur NS-Zeit thematisierten oder zeitlich etwas später sich auf den Abwurf der Atombombe über Hiroshima und Nagasaki bezogen. Auch Bilder, die zum Beispiel zur Kuba-Krise Stellung bezogen und von der Omnipräsenz der Angst erzählten, gaben Anlass zu tiefschürfenden Gesprächen. 
Nach dem „ersten Kapitel“ wurde der Anteil an abstrakten Bildern noch höher, da die Künstler dieser Zeit dies für  angemessener hielten und man auch einen Neuanfang in der Abstraktion sah. Dies war die Zeit der großen künstlerischen Befreiung und vieler gestalterischer Experimente. Ein wichtiger Vertreter hierfür war Jackson Pollock,  in dessen Werke zwar manchmal noch einzelne Gegenstände zu erkennen waren, sich jedoch in seinen großformatigen Gemäldenin vollkommener Abstraktion auflösten. Er malte Bilder, die von einer inneren, chaotischen Welt erzählten. Für ihn gab es kein „wichtiges Motiv“ mehr  und seine Gestaltungstechnik, die Farbe über die Leinwand tropfen zu lassen, daher der für seine Bilder benutzte Begriff des „Dripping“, machte ihn bekannt und brachte ihm den Namen „Jack the dripper“.
Am Schluss der Führung haben wir uns noch Werke aus der „Pop Art“ angesehen, eine Kunstströmung, die eben auch in das Zeitfenster fiel. Auffällig an diesen Kunstwerken war es,  dass sie sich mit alltäglichen bzw. zeitpolitischen Dingen beschäftigten, z.B. wichtigen öffentlichen Ereignissen, wie der Mondlandung, dem Mord an J. F. Kennedy oder der Sehnsucht nach dem amerikanischen Traum. Über das Radio, den Fernseher oder über Zeitschriften waren diese Informationen für alle zugänglich. Bei vielen Bildern dieser Zeit wurde der Siebdruck angewendet und meistens waren sie auch sehr farbig.

Nachdem wir uns für die interessante Führung bedankt und eine kleine Mittagspause eingeschoben haben, sind wir den Rest des Vormittags frei durch die Ausstellung gegangen. Wir haben noch ein paar Kurzreferate von Mitschülern angehört und uns noch einmal alles in Ruhe angesehen, was uns besonders interessiert hat. Anschließend fuhren wir wieder mit dem Zug zurück nach Penzberg.


Bildquelle: Haus der Kunst

Besuch des Planetariums in Bad Tölz mit dem P-Seminar „Schulhausgestaltung“ und dem P-Seminar „Astronomischer Jahreskalender“ am 24.02.2017

Allgemeine Informationen zu dem Planetarium in Bad Tölz:
Als Planetarium (griech.-lat. Planetenmaschine) bezeichnet man ein Gebäude mit einer halbkugelförmigen Kuppel, auf deren Innenfläche Bilder des Sternenhimmels von einem speziellen Projektor erzeugt werden.

Es besteht aus einer großen Projektionskuppel (hier ca. 6 Meter Durchmesser), auf die durch den in der Mitte des Raums stehenden Projektor, beeindruckende Sternbilder geworfen werden. Dieser Projektor ist ein sogenannter Zeiss-Apparat mit 50 lichtstarken Objektiven. Die Projektionsvorlagen wurden in Handarbeit in Kupferplatten gestochen.

Bis zu 35 Schüler können in Kinosesseln im Kreis Platz nehmen und etwa eine Dreiviertelstunde lang in die Welt der Planeten und Sterne, Monde und Sonnen entfliehen.

Das Planetarium stellt die unterschiedlichsten Bewegungsformen des Himmels und der Planeten mit stark vergrößerter Geschwindigkeit dar und somit vergeht die Zeit im Flug: Aus Tag wird Nacht und alle Leuchtkörper am Himmel, die man eigentlich nicht sehen kann, weil es Tag ist oder weil es in der Nacht zu viele Störfaktoren, wie beispielsweise Straßenlampen oder Scheinwerfer gibt, werden nun sichtbar.
Zudem lernt man, sich am nächtlichen Himmel zu orientieren und es ist sogar möglich, im
Zeitraffer Abläufe zu sehen, die in Wirklichkeit oft Tage oder Wochen dauern würden.

Zum Vortrag:
Der Betreiber Herr Maly-Motta zeigte uns jeden beliebigen Ort der Halbkugel, sowie den Himmel aus jedem Blickwinkel und so wurden Sternbilder wie der Große Bär, die Andromeda- oder die Cassiopeia-Galaxie, der Orion, sowie die Milchstraße schnell sichtbar - und dies, auch bei bewölktem Nachthimmel!
Schließlich war Hr. Maly-Motta auch nach der offiziellen Vorstellung noch für Fragen bezüglich des Universums offen und beantwortete diese geduldig.

Was ist der Unterschied zu einer Sternwarte?
Im Gegensatz zu einer Sternwarte, bei der mit Fernrohren oder Teleskopen nur nachts und bei klarem Himmel beobachtet werden kann, wird in einem Planetarium ein künstlicher Sternenhimmel erzeugt, unabhängig vom Wetter draußen.

Das Marionettentheater:
Nach unseren interessanten Einblicken ins Universum wurden wir in das bekannte Marionettentheater, das im Foyer des Planetariums liegt, geführt.
Herr Maly-Motta ist zudem noch professioneller Puppenspieler, der Figuren an den 3 m langen Fäden tanzen lässt.
Hierbei werden Geschichten erzählt, die man auf der Marionettenbühne so noch nicht gesehen hat.

Fazit:
Abschließend kann man sagen, dass wir durch den Besuch im Planetarium viele interessante und durchaus spannende Eindrücke gewonnen haben.

Jana Falger, Q11


Bildquelle: http://www.bad-toelz.de


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