Wettbewerbe

An folgenden Wettbewerben wurde bereits teilgenommen

  • 2014, Architektur auf dem Bierfilzl, ausgehend von der Bayerischen Architektenkammer, in Zusammenarbeit mit Frau Hofmeister
    => Sophie Porsch (10D) konnte sich unter knapp 5000 Teilnehmern als eine der
    Preisträgerinnen durchsetzen.
    filzl.architektur-und-schule.org
  • 2014, Beton‐Art‐Award, Bayernweiter Schülerwettbewerb, Q11
    beton-art-award.de
  • 2014, FIT‐Z T‐Shirt Schülerwettbewerb, 7D/E
  • 2014/15, 62. Europäischer Wettbewerb 2015, 8C
    => Zwei Landessiegerinnen: Emily Ganzhorn, Alisa Mügge
  • 2015, Beton‐Art‐Award, Bayernweiter Schülerwettbewerb, 8b
    beton-art-award.de
  • 2016, 63. Europäischer Wettbewerb 2016, 9c
    => Drei Landessieger: Ekrem Aydogan, Niklas Künzner, Benjamin Zügner

„Architektur auf dem Bierfilzl“ – Teilnahme am bayernweiten Wettbewerb 2014

Die Intention des Wettbewerbs „Architektur auf dem Bierfilzl“ der Landesarbeitsgemeinschaft Bayern (LAG) Architektur und Schule war es, bayernweit eine Vielzahl an Schüler/innen (Mittelschulen, Realschulen, Gymnasien, Fachoberschulen) für städtebauliche Situationen in den durchaus unterschiedlichen Regionen des Landes zu begeistern und sie für Baukultur zu sensibilisieren. Für die Schüler des Penzberger Gymnasiums bedeutete dies, sich persönlich mit ihrer gebauten Umwelt auseinanderzusetzen, wobei der Fokus auf das Penzberger Stadtbild gerichtet wurde. Die Schüler/innen waren angehalten, reale städtebauliche Situationen vor Ort zu reflektieren, fotografisch zu dokumentieren und mit einem eigenen architektonischen Entwurf individuelle Position zu beziehen. Frau Hofmeister und Herr Schleicher‐Hofmeister, die mit drei 10. Klassen (10 a/c/d) an dem Wettbewerb teilnahmen, ergänzten die Begleitung der praktischen Arbeit durch Einblicke in die zeitgenössische Architektur. Erfreulicherweise konnte sich die Schülerin Sophie Porsch des Gymnasiums Penzberg unter knapp 5000 Teilnehmer zu den zwölf Preisträgern des Wettbewerbs zählen.

Die Schüler/innen waren angehalten, reale städtebauliche Situationen vor Ort zu reflektieren, fotografisch zu dokumentieren und mit einem eigenen architektonischen Entwurf individuelle Position zu beziehen.

Frau Hofmeister und Herr Schleicher‐Hofmeister, die mit drei 10. Klassen (10 a/c/d) an dem Wettbewerb teilnahmen, ergänzten die Begleitung der praktischen Arbeit durch Einblicke in die zeitgenössische Architektur. Erfreulicherweise konnte sich die Schülerin Sophie Porsch des Gymnasiums Penzberg unter knapp 5000 Teilnehmer zu den zwölf Preisträgern des Wettbewerbs zählen.

Als Preis durften die Wettbewerbssieger und ihre jeweiligen betreuenden Kunstlehrer für knapp eine Woche nach Venedig auf die Architektur‐Biennale und dort an einem internationalen Workshop teilnehmen.

(Idee und Konzept dieses Wettbewerbes: M.A. Dipl.‐Ing. Stephanie Reiterer und Dibl.‐Ing. Jan Weber‐Ebnet, Mitglieder der LAG Architektur und Schule)

Landessieger beim 62. Europäischen Schülerwettbewerb 2015: Europa hilft – hilft Europa?

Mit großer Freude konnten die beiden Schülerinnen Alisa Mügge und Emily Ganzhorn (8c) sich beim diesjährigen Europäischen Schülerwettbewerb zum Thema: „Europa hilft – hilft Europa?“ mit ihrer Textilapplikation „No chance to run away“ als Landessieger durchsetzen. In mühevoller Kleinarbeit setzten die beiden Schülerinnen aus Jeansresten und Pappe eine reliefartige Textilapplikation zusammen, die sich mit der Ausbeutung von Arbeitskräften in sogenannten Billiglohn‐Ländern auseinandersetzte.

Die Arbeit ist im Rahmen eines Kunstprojektes der Klasse 8c entstanden, bei der in Kleingruppen unter dem Thema „Hauptsache meine Jeans ist cool und billig“ verschiedene, künstlerisch gestaltete Bildtafeln erstellt wurden, die die industrielle Textilproduktion und deren Schattenseiten kritisch hinterfragten.

Weitere Wettbewerbsbeiträge

63. Europäischer Schülerwettbewerb 2016: Gemeinsam in Frieden leben

Auch an dem diesjährigen 63. Europäischen Wettbewerb 2016 mit dem übergeordnetem Thema „Gemeinsam in Frieden leben“ haben Schülerinnen und Schüler der 9c des Gymnasiums Penzberg teilgenommen.

Besonders erfreulich ist, dass sich unter 22.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern in ganz Bayern sogar drei Schüler der Klasse mit ihren Arbeiten zu den Landessiegern zählen können. Wir gratulieren herzlich Benjamin Zügner, Ekrem Aydogan und Niklas Künzner.

Das zu bearbeitende Motto „Frieden ist eine Kunst“ wurde schließlich von 24 Schülern (15 Jungs, 9 Mädchen) bearbeitet, wobei begleitend zur praktischen Arbeit eine Reihe von Künstlern im Unterricht vorgestellt wurden, die in ihren Arbeiten entweder explizit das Thema Krieg und Gewalt verarbeitet haben (z.B. Picasso, Dix, Banksy), oder aber Metaphern eines Friedensappells oder einer Sehnsucht nach Schutz und Geborgenheit visuell dargestellt haben (z.B. Patinier, Marc).

Die Schülerinnen und Schüler haben das Motto in ganz unterschiedlichen Techniken umgesetzt, so z.B. mittels Scherenschnitten im DIN A3 Format, durch Bleistift‐ und Buntstiftzeichnungen, Stencils und Bildcollagen.

Aus aktuellem Anlass (1 Jahr nach dem Anschlag auf das Satiremagazin Charlie Hebdo) fanden auch sehr tiefsinnige Gespräche statt, in denen die Bedeutung von Meinungsfreiheit und die Verantwortung von Kunst in einer Gesellschaft, die durch fundamentalistische Kräfte bedroht und bekämpft wird, reflektiert wurden. Viele dieser Schülerarbeit kreisten inhaltlich um die Frage, wie weit die Sicherung bzw. die Herstellung von Frieden durch Gewaltanwendung eine nachhaltige Lösung darstellt.


Interview auf Radio Oberland vom 20.07.2016 (Audiofile - Rechtsklick >> Ziel speichern unter)


Weitere Wettbewerbsbeiträge der Klasse

Ferienakademie Roggenburg

Erfahren des künstlerischen Seins

Ferienakademie. Roggenburg. 5 Tage. 15 fremde Menschen in meinem Kurs. 162 fremde Teilnehmer insgesamt.

Mehr handfeste Informationen hatte ich nicht über die bevorstehende Zeit als ich am Montag in Roggenburg ankam, wo ich nun eine angeblich so unglaubliche Woche erfahren sollte. Ich wusste nicht, was ich mir vorstellen und was ich erwarten sollte. Wollte nicht zu viel erwarten, denn ich wollte auch nicht enttäuscht werden. Doch schon nach kurzer Zeit wusste ich, dass diese Angst unbegründet war.

Schon das Erste, was wir als Gruppe unternahmen, war etwas Außergewöhnliches, das die Erinnerung und zu erzählen wert ist.
Wir besuchten eine Ausstellung, die wir wie ein Säugling am Boden kriechend, auf allen Vieren begutachteten. Das hatte neben dem Ziel das Auge auf Details zu stoßen, die das Gehirn normalerweise ausblendet und als unwichtig erachtet, den angenehmen Nebeneffekt, dass die Stimmung in der Gruppe etwas lockerer wurde. Denn man begab sich ja gemeinsam aus seiner möglichst autoritären und unverletzbaren, armeverschränkendenen Pose (die denke ich jeder innehat, wenn er an einen Ort kommt an dem er niemanden kennt) heraus und in diese lächerliche Pose hinein.

Im Laufe der Woche machten wir mehrere Übungen, um das Gehirn einmal entgegen seinen geliebten Gewohnheiten an Tätigkeiten heranzuführen. Zum Beispiel mit einem am linken Unterarm befestigtem Bleistift einen Gegenstand abmalen, mit einer Kreide zwischen den Zehen auf eine Papierbahn malen oder blind und rückwärts gehend vom Atelier in den Essenssaal navigiert zu werden.

WIE HABE ICH DIE WOCHE WAHRGENOMMEN?

Für mich war es ein Schweben zwischen den selten erreichten Zuständen völliger Selbstverwirklichung, künstlerisch-kreativem Sein und nahezu vollkommener Freiheit. Die Möglichkeit alles, was einem in den Sinn kommt, zu basteln und zu malen, ohne sich an den sonst einschränkenden Faktoren wie vorhandene Materialien, Kosten, Zeit – kurz der Umsetzbarkeit – zu stören, ist einfach eine wundervolle Erfahrung und – vielleicht entgegen vieler Vorstellungen – im höchsten Maße für die Kreativität förderlich.

Man befindet sich nämlich sehr bald in einem Schaffensprozess, der einem meditativen Ideenfluss nahekommt. Man befindet sich in einer hochsensiblen kreativen Phase, einem „Flow“, in dem man über den Dingen schwebt, der Brunnen der Ideen einen durchflutet und man von allem und allen inspiriert werden kann.

In diesem zerbrechlichen Zustand waren wir frei von fremdbestimmten Aufgabenstellungen oder einem Positionierungsdruck innerhalb einer Gruppe. Nur unseren ganz eigenen Anforderungen und Erwartungen sollten wir gerecht werden.

Das Atelier, welches jeder Person bis in die tiefste Nacht hinein zur Verfügung stand, war Ort gemeinsamer Ideen und kreativen Seins. Bald zeigte sich der Unterschied zum Alltag: hier konnte man malen bis man den Pinsel nicht mehr halten konnte und mit dem Gesicht in seiner Leinwand landete, und das taten auch alle. Denn alle hatten dieses gemeinsame Ziel: kreativ zu sein.

Diese Tatsache, dass 146 Menschen an einem Ort waren und ein gemeinsames Ziel verfolgten, war deutlich spürbar und wichtig. Die Luft erklang in den wundervollen Phrasen Shakespeares aus den Mündern der Theaterschauspieler, war bunt getupft von den Pinseln der drei Kunstkurse, war voller Kraft und Energie der Tanzgruppe, erklang in den schönsten Tönen klassischen Chorgesangs und vibrierte durch die zu neuen Welten geöffneten Tore des Filmkurses.

Kurse vermischten sich, man ging aus seinem raus, wenn einem danach war oder man Inspiration brauchte und besuchte die anderen Kurse. Und so kannte ich am Ende der Woche mehr als nur die 15 buntbeklecksten Gestalten aus meinem eigenen Kurs.

Für mich war es rückblickend wie ein traumähnlicher Rausch. Ein Rausch aus Farben, kreativen Geistern und interessanten Menschen: viel zu schnell vorbei und mehr instinktiv als bewusst durchlebt.

Ich empfehle jedem, der die Möglichkeit hat diese Erfahrung wenigsten einmal zu machen! Es lohnt sich unglaublich, auch, wenn man sich wie auch ich, kaum eine Vorstellung davon machen kann, wenn man nur darüber erzählt bekommt. Am besten musst Du es selbst erleben, denn jeder erlebt es auf seine Weise und macht für sich selber andere wichtige Erfahrungen. In dieser Woche kann man jede Grenze die man möchte aufheben, wenn man sich darauf einlässt.

Menschen glitzernd-schön im Geiste
Gemalt auf bunt-gekleckste Weise
Blätter aus Papier erzählend
Von Menschen, im Herzen während
Diego Fangmann, Roggenburg 2016

Teilnahme an einem Begabtenförderungsprogramm des Bayerischen Staatsministeriums

Die Schülerinnen Sabrina Thomas und Kathrin Frech (beide Q11) konnten sich unter einer Vielzahl an Bewerbern für die Teilnahme an der Ferienakademie „Kunst‐Musik‐Theater 2015“ (06.‐10.04.2015) im Bildungszentrum Schloss Roggenburg durchsetzen. Das Angebot stellt ein Begabtenförderungsprogramm des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus dar. Mit sehr großem Erfolg und hohem Einsatz haben die Schülerinnen am Workshop „Malerei‐Objekt“ bei der Künstlerin Birte Horn teilgenommen und ihre Ergebnisse auch öffentlich präsentiert. Wir freuen uns mit den Schülerinnen.

Eine Schülerin berichtet:

Fünf Tage im Dunst von Inspiration und höchst konzentrierter Kreativität Letztes Jahr im Frühling durfte ich die wohl künstlerisch intensivsten Tage meines Lebens verbringen. Die Akademie Roggenburg bietet Jugendlichen die Möglichkeit für ganze fünf Tage auf dem Klostergelände zu leben, zu experimentieren und einfach genau die Talente auszuleben, die in der Schule so wenig Zeit und Raum finden. Es war einfach eine unglaublich Woche, für die ich kaum passende Worte finde. Noch nie habe ich mehr Menschen, „Wunderkinder“ getroffen, die mich so inspiriert und begeistert haben, noch nie konnte ich mich so intensiv auf meine eigene Arbeit konzentrieren, ohne mich dabei an einer bevorstehenden Wertung orientieren zu müssen. Ich war so frei und glücklich und genau ich selbst … weil die Akademie einfach jedem Menschen, der sich mit Theater/Tanz/Gesang oder Kunst beschäftigt, seinen „Freiraum“ schenkt. Ich hatte noch nie so das Gefühl zur richtigen Zeit, am richtigen Ort zu sein.

Kathrin Frech

Ausstellungen

Prähistorische Höhlenmalerei im Schuljahr 2014/15

Ach, könnte man nur einmal vor den großen Wandmalereien der bedeutenden Höhlen von Chauvet und Altamira stehen.

Mit dieser Wunschvorstellung gestalteten die Schülerinnen und Schüler der Klassen 5a-d insgesamt 16 Papierbahnen mit aufwendig gemalten „Höhlenmalereien“ angelehnt an der Kunst der Steinzeit.

Wie zur damaligen Zeit standen den „Höhlenmalern der Neuzeit“ auch nur Erdpigmente in Form von Kreiden und schwarze Kohle zur Verfügung.

Die im B-Bau-Gang zusammengesetzten Papierbahnen ergaben schließlich ein sehr großes Gesamtwerk und ließen den Betrachter bewundernd staunen, wie vor einer wirklichen Höhlenmalerei. Stellenweise meinte man sogar Urlaute aus den Tiefen der dunklen Höhlengänge vernehmen zu können.

Leitung: Melanie Hofmeister, Fabian Schleicher-Hofmeister

„Freiheit, was ist das?“ - Schuljahr 2015/16

Ein jahrgangsstufenübergreifendes Kunstthema (10 b/c und 2ku1/2/3)

Bei diesem Thema sollten sich die Schüler mit der Frage „Freiheit, was ist das?“ auseinandersetzen und dafür ganz persönliche, bildnerisch-gestalterische Antworten finden.

Nach einer zeichnerischen Annäherung entstanden großformatige Arbeiten in unterschiedlichen Werktechniken.

Den fertiggestellten Werken folgten schriftliche Reflexionen, die den eigenen künstlerischen Ansatz inhaltlich klärten.

Zum Gedenktag der Penzberger Mordnacht (28. April 1945) wurden die Schülerarbeit und die dazugehörigen Texte in der Schulmensa öffentlich ausgestellt.

Leitung: Melanie Hofmeister, Fabian Schleicher-Hofmeister

Exemplarisch für die Vielzahl an äußerst tiefsinnigen Reflexionen zu diesem Thema hier der Text der Schülerin Jessica Tisch (10b).

Ausgestellte Bildwerke

Fotoausstellung und Verkaufsstand des Land Art-Teams auf dem Tollhub-Festival

Der Schüler David P. aus der Q11 berichtet:

Die Schüler des Fotokurses der 11. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Penzberg unter der Leitung von Frau Härdtlein gestalteten am Wochenende vom 7. und 8. Mai 2016 während des Tollhubfestes in Penzberg auf Gut Hub eine Ausstellung mit Fotocollagen. Jeder von uns 22 Schülern zog während des Unterrichts im Fotokurs eine Farbe per Losverfahren. In dieser jeweiligen Farbe suchten die Schüler nach Motiven, die so ins Bild gesetzt wurden, dass mindestens 90% des Bildraumes von jener Farbe eingenommen wurde. Innerhalb der folgenden Woche sollten jeweils mindestens 20 Fotos von Gegenständen aller Art erstellt werden. Innerhalb weiterer Unterrichtsstunden wurden die ausgedruckten Bilder in den Maßen 9 x 9 cm zugeschnitten und nach den Kriterien, von hell nach dunkel, matt zu glänzend oder rau zu weich, zu einer Fotocollage zusammengestellt. Zur großen Freude aller Beteiligten wurde die Ausstellung wurde von zahlreichen Gästen des Kleinkunstfestivals besucht.

Die Schülerinnen Michelle W. und Helga L. berichten:

Im Rahmen unseres P-Seminars „Land Art“ wurden aus dem Naturmaterial Holz mit Rindenanteil künstlerisch anspruchsvolle Blumenväschen und Teelichthalter in Handarbeit hergestellt, welche an unserem Stand auf dem Tollhub-Festival am 7.5.2016 verkauft wurden. Die Natürlichkeit des Werkstoffes Holz wird durch die Blumen und die Beleuchtung mittels Teelichtes hervorgehoben. Durch Auswahl der Hölzer aus Windbruch u. ä. ist eine Nachhaltigkeit des Produktes gewährleistet, gleichzeitig ist jedes dieser handgemachten Produkte für sich einmalig. Produziert und verkauft wurden die Blumenvasen im Team, so dass jeder seinen Beitrag dazu leisten musste und die Teamarbeit im Mittelpunkt stand. Durch die Arbeit an diesem Projekt wurde dem Team, ähnlich wie in einer richtigen Firma, die Umsetzung einer Idee über die Organisation der Herstellung, bis zum Verkauf eines Endproduktes vermittelt. Das rege Interesse der Gäste an unseren Väschen und der dazugehörige Verkauf hat unserem Team sehr viel Spaß Der Erlös dieser „Schülerfirma“ geht zu einem Teil an den Bund Naturschutz und ein Teil fließt in die Kurskasse für ein schönes Abschlussfest des Land Art-Seminars.

„What children need! Was Kinder brauchen!“ - Bilder begegnen sich

Ein Kunstprojekt zwischen Deutschland und Indien ausgestellt im Eingangsbereich des Penzberger Rathauses (05.07. – 15.07.2016)

Die Zeichnungen und Malereien die auf sieben Pinnwänden im Eingangsbereich des Penzberger Rathauses zu sehen waren standen im Zusammenhang mit einem Kunstprojekt, bei dem Kinder aus einem Kinderheim in Hassan, Südindien, sowie Schüler des Gymnasiums Penzberg (5. und 7. Klasse) sich im Schuljahr 2014/15 mit folgender Frage beschäftigt haben:

„Was brauchst du, damit es dir gut geht?“

Aus der gedanklichen Auseinandersetzung entstanden diese Bilder. Anlass des Kunstprojektes war der 25. Jahrestag der UN-Kinderrechtskonvention, die am 20. November 1989 von der UN-Generalversammlung angenommen wurde.

Eine Auswahl an Schülerarbeiten aus Deutschland wurden im vergangenen Jahr nach Indien geschickt, dort ausgestellt und sind nun wieder zurück in Penzberg. Jetzt konnten die Bilder aus Deutschland zusammen mit den Bildern aus Indien in einer Ausstellung der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Initiiert wurde das Projekt “What children need! - Was Kinder brauchen“ von Franziska Bader und Jule Gerleit, die letztes Jahr ihr Abitur absolvierten und danach ein achtmonatiges Freiwilliges Soziales Jahr in Hassan leisteten, wo sie im Kinderheim „Prachodana Center for Social Work“ wohnten und arbeiteten. Jule Gerleit gab dort zum Beispiel Nachhilfe-unterrichtete in Englisch und Mathematik und beschäftigte sich auch in der Freizeit mit den Kindern, indem sie durch Basteln und Malen ihre Kreativität förderte. In diesem Heim lebten zu diesem Zeitpunkt um die 40 Kinder, die sonst keinen Zugang zu Bildung hätten.

Unterstützt wurden die beiden von der Karl Kübel-Stiftung für Kind und Familie (KKS).

Da die Kunstlehrerin Sabine Scharf (seit dem Schuljahr 2015/16 am Korbinian-Aigner Gymnasium Erding tätig), Melanie Hofmeister und ich, Fabian Schleicher-Hofmeister, die Idee einer interkulturellen Brücke zwischen Deutschland und Indien in Form eines Kunstprojektes großartig fanden, haben wir sie gerne tatkräftig unterstützt.


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