In der letzten Woche hatten die Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Klassen unserer Schule die Möglichkeit, an der Juniorwahl im Vorfeld der Europawahlen am 9. Juni 2024 teilzunehmen.

Besonders in diesem Jahr ist die Teilnahme an der Europawahl für viele Schülerinnen und Schüler dieser Klassen von großer Bedeutung, da das Wahlalter erst vor Kurzem auf 16 Jahre gesenkt wurde. Viele von ihnen haben daher in diesem Jahr erstmals an der Europawahl teilnehmen und ihre Stimme abgeben können.

Die Juniorwahl ist ein bundesweites Schulprojekt, das seit vielen Jahren erfolgreich durchgeführt wird. Ziel ist es, das Interesse der Jugendlichen an Politik zu wecken und ihre Bereitschaft zur Teilnahme an demokratischen Wahlen zu fördern. Die Schülerinnen und Schüler setzten sich im Vorfeld mit dem Europaparlament, dem Ablauf der Europawahl und mit den Parteien und deren Programme auseinander.

Eine wissenschaftliche Begleitstudie zur Juniorwahl hat gezeigt, dass die Teilnahme an diesem Projekt das Vertrauen der Jugendlichen in das Wahlsystem stärkt und ihr Wissen über Parteien und Kandidierende erhöht. Zudem fördert die Juniorwahl politische Diskussionen innerhalb der Familien und trägt dazu bei, dass Wählengehen als Selbstverständlichkeit empfunden wird. Besonders erfreulich ist auch, dass durch die Juniorwahl die Wahlbeteiligung bei Erstwählern und deren Eltern steigt.

Deutschlandweit beteiligen sich über 4500 Schulen an der aktuellen Juniorwahl zur Europawahl. Wir sind stolz darauf, dass unsere Schülerinnen und Schüler sich so engagiert eingebracht haben. Die Ergebnisse der Juniorwahl wurden ab Montag nach der Wahl im Unterricht nachbereitet und boten eine hervorragende Grundlage für weiterführende Diskussionen über die Bedeutung der Europawahl und die Rolle der Europäischen Union.

 

Michaela Steigenberger für die FS PuG