Im Dezember widmeten sich die Q12-Deutschkurse von Frau Fischer und Herrn Palmberger einer besonderen Nachphase zur Lektüre von Maria Stuart von Friedrich Schiller. Ziel war es, das Drama nicht nur analytisch zu durchdringen, sondern es kreativ weiterzudenken und in zeitgemäßen Formaten umzusetzen.

In Gruppen entwickelten die Schülerinnen und Schüler unterschiedliche Projekte, die sie anschließend vor den Kursen präsentierten. Dabei konnten sie aus mehreren Projektoptionen wählen: Ein kreatives Theaterprojekt („Maria Stuart Reloaded“), eine Schreibwerkstatt mit Perspektivwechsel oder Alternativverläufen, freie kreative Projekte, eine Talkshow, ein Podcast oder ein Miniprojekt unter dem Titel „Schillers Frauen von heute“.

Die Ergebnisse zeigten eindrucksvoll, wie vielfältig und lebendig Schillers Drama interpretiert werden kann. Präsentiert wurden unter anderem ein Schattenspiel, selbst produzierte Filme, Plakate, Podcasts sowie eine märchenhafte Neuinterpretation des Stoffes. Ob szenische Neuinterpretationen, moderne Dialogformate oder aktuelle Bezüge zu Fragen von Macht, Identität und Geschlechterrollen, die Projekte machten deutlich, dass Maria Stuart auch heute noch zum Denken, Diskutieren und Gestalten anregt.

Einige dieser gelungenen Arbeiten sind im Folgenden zu sehen und geben einen Einblick in die kreative Auseinandersetzung der Q12 mit einem Klassiker der deutschen Literatur.

Melissa Fischer, StRin