• GESCHICHTE

Unsere Fachschaft:
  • Arnold, Nicole
  • Dettl, Stefan
  • Isert, Fabian
  • Langensteiner (Dr.), Matthias
  • Palmberger, Rupert
  • Schmid-Höck, Stephanie
  • Ulubay, Cornelia
  • Wache, Isabel
  • Wagner, Michaela (Fachschaftsleitung G)
  • Waidhauser, Christoph
  • Wiendl, Benedikt
  • Winkels, Stefanie

Besuch in der KZ-Gedenkstätte Dachau

Der Besuch der KZ Gedenkstätte Dachau ist für die Schüler und Schülerinnen verpflichtend.

Am Gymnasium Penzberg wird diese Exkursion in der Regel am Anfang jeden Jahres mit der gesamten 9. Jahrgangsstufe durchgeführt. Zu diesem Zeitpunkt nehmen die Schüler und Schülerinnen den Nationalsozialismus im Geschichtsunterricht durch und werden so gut auf den Besuch vorbereitet. Im Anschluss an den Besuch erfolgt im Unterricht auch die Nachbereitung dieses Besuchs.

Der Besuch selbst sieht in der Regel so aus, dass die Geschichtslehrkraft der jeweiligen Klasse diese über das Gelände und durch die Ausstellung führt. Eventuell kann auch vor Ort ein Dokumentarfilm angeschaut werden.

Die KZ-Gedenkstätte Dachau ist ein historischer Ort, dem man besonderen Respekt zollen muss, deswegen verstehen sie hoffentlich, dass auf dem gesamten Gelände keine Sitzgelegenheiten vorhanden sind und auch das Essen und Trinken auf dem Gelände untersagt ist.

Die Schüler und Schülerinnen können aber natürlich ihre Brotzeit vor und nach dem Betreten des Geländes zu sich nehmen.

Bei Interesse können Sie sich auf der Homepage der KZ-Gedenkstätte Dachau, die inzwischen sehr gut aufbereitet ist, weiter über diesen geschichtsträchtigen Ort informieren.

Berlin

Mögliche Besuchsorte

  • Stasi-Gefängnis in Hohenschönhausen oder Potsdam
  • Besuch des Reichstages
  • Stadtrundgänge im Nikolaiviertel, Unter den Linden, Alexanderplatz, , Rathaus, Hackesche Höfe, Gendarmenmarkt, Brandenburger Tor,…
  • Museumsbesuche (z.B. sind möglich: Ägyptisches Museum, Pergamonmuseum auf der Museumsinsel; Historisches Museum, DDR-Museum, Jüdisches Museum, Naturkundemuseum, u.v.m.)
  • Ggf. Berlin on bike – Mauertour/Tour durch Kreuzberg
  • Abendveranstaltungen (Theater- oder Musicalbesuche; Improvisationstheater, Oper, Kabarett, …)

Jahrgangsstufe 6-10

Definitionen Grundlegender Daten und Begriffe im LehrplanPLUS Geschichte, Jahrgangsstufe 6-10 (Handout als PDF)

Jahrgangsstufe 11-13

Grundsätzlich kommen in diesen Jahrgangsstufen keine neuen grundlegenden Daten und Begriffe mehr hinzu, lediglich das Anspruchsniveau und die Ausführlichkeit ändern sich. Genaueres finden Sie unter folgendem Link:

https://www.historisches-forum.bayern.de/fileadmin/user_upload/historisches_forum/GDB_Geschichte_LPP_Oberstufe_07.04.2025.pdf

Dieses Schuljahr können interessierte Schüler und Schülerinnen wieder an verschiedenen Wettbewerben teilnehmen. Bei Interesse geht ihr einfach auf euren Geschichtslehrer bzw. eure Geschichstlehrerin zu.

Europäischer Wettbewerb

Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Schülerprojekt der Klasse 7e zum Schubladendenken

Ein Beitrag für den Schülerwettbewerb der Bundeszentrale für politische Bildung 2022.

Inhaltlich verantwortlich: Schulleitung Gymnasium Penzberg

Kriegsende 1945

Der Leistungskurs Geschichte im Gespräch mit Hans-Günther Hoche

„Moses in Iffeldorf“ – so lautet der Titel des um den 30. Januar 2025 erschienen Buches von Hans-Gunther Hoche über die Evakuierung von ca. 2000 KZ-Häftlingen aus den Todeszügen, die im April 1945 in Oberbayern in Iffeldorf beispielsweise zum Halten kamen.

In diesem Zusammenhang hat der Leistungskurs Geschichte, der sich selbst gerade im Rahmen seines Projektes zum Thema „Kriegsende 1945 – Brüche und/oder Kontinuitäten?“ mit dem Kriegsende in Penzberg und Umgebung auseinandersetzt, die Möglichkeit gehabt, mit dem Autoren selbst ins Gespräch zu kommen.

Eindrucksvoll schilderte Herr Hoche dem Kurs u.a., welche Strategien das nationalsozialistische System mit den Todesmärschen und Todeszügen verfolgte, unter welchen verheerenden Umständen die KZ-Häftlinge leiden mussten und welche Herausforderungen sowohl die Häftlinge als auch die Iffeldorfer Bevölkerung unmittelbar vor und nach Kriegsende zu bewältigen hatten. Auch wurde thematisiert, welche Rolle dabei die US-amerikanischen Soldaten gespielt haben.

Seinen Vortrag beendete Herr Hoche mit einem Appell an die Schülerinnen und Schüler, aufmerksam und achtsam zu sein.


(Kursleiterin OStRin Michaela Wagner)

Recherche im Stadtarchiv Penzberg

Leistungskurs Geschichte

Im Rahmen eines Kursprojekts zum Ende des Zweiten Weltkriegs und die Ereignisse um die Penzberger Mordnacht vor 80 Jahren beschäftigte sich der Leistungskurs Geschichte des Gymnasiums Anfang Februar 2025 mit der eigenen Lokalgeschichte.

Für die 13 Schülerinnen und Schüler eine andere und neue Lernerfahrung abseits vom Klassenzimmer. Zwar galt es auch hier sich mit Quellenmaterial auseinanderzusetzen, nur mussten sie selbst entscheiden, welche Quellen ergiebig für ihr Projekt sind. Eine nicht ganz leichte Aufgabe angesichts der zahlreichen Dokumente und Facharbeiten. Sehr hilfreich und zuvorkommend hat die Mitarbeiterin des Stadtarchivs, Frau Fohlmeister-Zach, dem Kurs im Vorfeld eine Vorauswahl zur Verfügung gestellt, diese auch gleich in einzelne Schwerpunktthemen unterteilt, damit die Arbeit zielgerichtet erfolgen konnte. Die neu gewonnenen Kenntnisse nahmen die Kursteilnehmenden mit in Ihren Unterricht und in die eigene Projektarbeit.

(Kursleiterin OStRin Michaela Wagner)

„Sophie Scholl – Liebe in Zeiten des Widerstands“

Theaterbesuch des W-Seminars Geschichte

Am Dienstag, den 18. Februar, haben Schülerinnen und Schüler des W-Seminars und des Leistungskurses Geschichte die Theateraufführung „Sophie Scholl – Liebe in Zeiten des Widerstands“ an der LMU in München besucht. Diese stellte dabei auf zugleich tiefst rührende, aber auch höchst tragische Weise den Verlauf der Beziehung zwischen Sophie Scholl und ihrem Geliebten Fritz Hartnagel in der Zeit des NS-Regimes und des Zweiten Weltkrieges dar. Hartnagel war zu jener Zeit Soldat und somit von seiner Partnerin meistens getrennt, weshalb den Zuschauern die Liebesgeschichte hauptsächlich durch das Vorlesen der Briefe, die sich das Paar während jener Zeit schrieb, vermittelt wird. In ihnen zeigen sich politische Aspekte, wie der Widerstand Sophies gegen die NS-Ideologie und die zunehmende Distanzierung des Soldaten Fritz vom Militarismus. Vorherrschend werden aber die Belastungen, welche die damaligen Umstände auf ihr Verhältnis hatten, und die Wege, auf denen sie mit diesen umgingen, behandelt. Einzig in der letzten Viertelstunde, in der die Verhaftung und Hinrichtung von Sophie und Hans Scholl behandelt wird, weicht das Stück dabei von der Form des Briefdialogs ab. Die Zuhörer wechselten von der Großen Aula der LMU in den Lichthof des Gebäudes, dem Originalschauplatz der Geschehnisse, in dem die Geschwister Scholl die Flugblätter gegen das NS-Regime herabregnen haben lassen. Unter dem mystischen Klang der Orgel endete dort das Stück auf sehr emotionale Weise, indem die, über den ihren Tod herausgehende, Loyalität und Verbundenheit Hartnagels mit seiner Verlobten und ihrer Familie dargestellt wird.

Insgesamt ein anderer Ansatz sich mit Widerstand und Empowerment auseinanderzusetzen.

(Lukas Bröker, Q12; Kursleitung Michaela Wagner)