Internationale Begegnungen sind ein fester Bestandteil unseres Schullebens. In diesem Schuljahr nimmt unsere Schule am Erasmus+-Programm teil und durfte bereits im Dezember Schülerinnen und Schüler aus Langon (Frankreich), Neapel (Italien) und Sandnes (Norwegen) willkommen heißen. Trotz kleiner Startschwierigkeiten – das Gepäck der französischen Gruppe kam zunächst nicht an – war die Freude bei der Ankunft am Bahnhof in Penzberg groß.
Der erste Tag diente dem Ankommen und Kennenlernen. Am Sonntag gestalteten die Gastfamilien das Programm individuell: Einige Austauschschüler besuchten gemeinsam München, andere verbrachten Zeit mit ihren Gastgebern und erhielten so erste Eindrücke vom Alltag in Deutschland.
Am Montag begann das offizielle Programm in der Schule. Mit Kennenlernspielen und kurzen Länderpräsentationen konnten wir uns erstmal beschnuppern und uns über die verschiedenen Kulturen austauschen. Anschließend starteten die Workshops zum Erasmus-Thema der Woche, das sich mit „Digitaler Kunst“ auseinandersetzte. Dabei arbeiteten wir unter anderem in den Bereichen Virtual Reality, digitale Musik und 3D-Druck.
Ein Höhepunkt der Austauschwoche war der gemeinsame Ausflug nach München am Dienstag. Dort besuchten wir die Ausstellung „Digital by Nature“ des Künstlers Miguel Chevalier und erkundeten die Stadt bei einer Schnitzeljagd in internationalen Teams. Den Tagesabschluss bildete der Besuch des Tollwood-Festivals.
Am Mittwoch wurden die Workshops fortgesetzt, ergänzt durch ein gemeinsames Kahoot-Quiz zu den jeweiligen Ländern. Nachdem am Donnerstag einige unserer Gäste am Gottesdienst teilnahmen, beschäftigten wir uns mit der Vielseitigkeit und den kreativen Möglichkeiten digitaler Kunst. Den gelungenen Abschluss der Woche bildete die Farewell-Party im Jugendzentrum Penzberg.
Am Freitagmorgen verabschiedeten wir unsere Austauschschüler am Bahnhof. Die Erasmus+-Woche war für unsere Schule eine wertvolle Erfahrung, die nicht nur neue Lern- und Arbeitsformen ermöglichte, sondern auch den interkulturellen Austausch förderte und neue Freundschaften entstehen ließ.
Anna Bolten, Antonia Greppmair, Clara Hornauer (10a)





