Aufgrund des Projekttages „Islam“, der schon seit vielen Jahren am Gymnasium Penzberg im Rahmen Religions- und Ethikunterrichts stattfindet, besuchte die 7. Jahrgangsstufe gemeinsam mit ihren Lehrkräften die Moschee in Penzberg. Ziel des Besuchs war es, den Islam nicht nur aus dem Schulbuch kennenzulernen, sondern ihn vor Ort zu erleben und Einblicke in die religiöse Praxis von Musliminnen und Muslimen zu erhalten.
Schon beim Betreten der Moschee waren die Schülerinnen und Schüler beeindruckt von der ruhigen Atmosphäre und der besonderen Architektur. Da der Besuch in die Zeit des Ramadans fiel, stand die Führung besonders im Zeichen des Fastenmonats, der in diesem Jahr zeitgleich mit der christlichen Fastenzeit begonnen hat. Frau Yerli erklärte den Klassen anschaulich, welche Bedeutung der Ramadan für Musliminnen und Muslime hat. Dabei erfuhren wir unter anderem, warum gefastet wird, wie der Alltag während des Fastenmonats aussieht und welche Rolle Gemeinschaft und Gebet spielen. Darüber hinaus erzählte sie viele weitere spannende Dinge
über den Islam und beantwortete Fragen über das Leben in der muslimischen Gemeinschaft.
Besonders interessant war es, selbst einmal die Gebetshaltungen kennenzulernen und zu erfahren, wie ein muslimisches Gebet aufgebaut ist. So wurde deutlich, welche wichtige Rolle religiöse Rituale im Alltag vieler Menschen spielen. Einen eindrucksvollen Abschluss bildete der Ruf des Imams zum Gebet, den die Schülerinnen und Schüler miterleben konnten. Der Besuch hat unseren Schülerinnen und Schülern nicht nur neues Wissen vermittelt, sondern auch dazu beigetragen, Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen zu entdecken.
Wir bedanken uns herzlich bei der Islamischen Gemeinde Penzberg und besonders bei Frau Yerli für die freundliche Aufnahme, die abwechslungsreiche Führung und die Zeit, die sie sich genommen hat.
StRin Jasmin Metzler (für die Fachschaften Religion und Ethik)





